Wir machen eine Zeitreise. Unter dem Motto stand unser Projekttag am 17.1. Wir starteten in einer kurzen Lesezeit mit Texten, die uns in die Zeit das antiken Mesopotamiens brachten. So lernten die Kinder bereits einige Städte wie Babylon und Uruk kennen, sowie deren Stadtgötter. Auch auf ein völlig anderes Schriftsystem konnten die Kinder einen Blick werfen. Im Laufe des Tages besuchten die Kinder mit ihren Klassenlehrerinnen verschiedene Stationen. An einer Station konnte ein Teil eines Palastreliefs gestaltet werden. Alle Teile zusammen ergeben das erste assyrische Blekendorfer Relief. An einer weiteren Station erforschten die Kinder die Zeit und Zeitrechnungen. Nachdem geklärt war, ob die Dinos oder Mesopotamien älter ist, kamen die wirklich wichtigen Fragen auf: Seit wann gibt es Menschen?
Zwei weitere Stationen wurden dankenswerterweise durch Sören Krömer und Johannes Große (beide Promotionsstudenten an der Uni Hamburg) gestaltet. Johannes erklärte den Kinder, was ein Gott alles brauchte, um in Mesopotamien ein Gott zu sein und leitete sie an ihren eigenen Gott zu basteln. Hierbei wurde viel diskutiert, ob nun ein strenger starker Gott oder ein lieber Hirte besser wäre.
An der letzten Stationen konnten die Kinder das System der Keilschrift, das Sumerische – eine der ältesten erhaltenen Sprachen der Welt – und Ton als „Papier“ entdecken. Nachdem wichtige Worte wie Gott (DINGIR) oder Schaf (UDU) geklärt waren, ging es los ans Schreiben.
Am Ende des Tages hatte jedes Kind ein buntes Forscherheft, seine eigene Keilschrift und so manche interessante Information mitgenommen!
Unser herzlichster Dank gilt Johannes und Sören, die den Tag mit ihrer Expertise zu einem bunten Erlebnis für die Kinder machten!
Vielen Dank euch.
Im Namen des gesamten Kollegiums
L.Grimm